Jurytour 2024: Vor Ort entscheidet sich, was zählt

12 Siedlungen gingen beim 28. Bundeswettbewerb des Verbands Wohneigentum 2024 für ihr jeweiliges Bundesland an den Start. Das Motto des Wettbewerbs unter der Schirmherrschaft von Bundesbauministerin Klara Geywitz lautet "Wohneigentum - für Generationen handeln. Resiliente Siedlungen - sozial und ökologisch." 

Diese persönliche Begegnung macht den Bundeswettbewerb einzigartig und sorgt für eine Bewertung, die weit über eingereichte Unterlagen hinausgeht.
Eine Landkarte, auf der die Route der Jury abgebildet ist © Verband Wohneigentum
Die Jury besuchte im Mai 2024 alle 12 Siedlungen.

Auf ihrer Bereisung durch Deutschland erlebt die Jury die Siedlungen unmittelbar vor Ort. Sie führt Gespräche, besichtigt Gebäude und Freiflächen und lässt sich Projekte und Ideen von den Menschen zeigen, die sie entwickelt und umgesetzt haben. So entsteht eine Bewertung, die fachliche Kriterien mit den individuellen Voraussetzungen und der Entwicklung jeder Siedlung verbindet.

Jury auf großer Reise

Bevor die Preisträger feststehen, geht es für die Wettbewerbsjury auf große Reise. Mit dem Jurybus besuchten sie die nominierten Siedlungsgemeinschaften in ganz Deutschland, lernten ihre Projekte kennen und kamen mit den Menschen vor Ort ins Gespräch. Diese persönliche Bereisung macht den Bundeswettbewerb einzigartig und sorgt für eine Bewertung, die weit über eingereichte Unterlagen hinausgeht.

Station 1: Gemeinschaft Tempelsee in Offenbach / Hessen

Station 2: Gemeinschaft Neuweiler / Saarland

Station 3: Gemeinschaft Wolfach-Oberwolfach / Baden Württemberg

Station 4: Gemeinschaft Schwarzenbach an der Saale e.V. / Bayern

Station 5: Fortuna Siedlung e.V. in Leipzig / Sachsen

Station 6: Gemeinschaft Biesdorf-Nord II e.V. / Berlin

Station 7: Verein Rudolfshöhe e.V. in Werneuchen / Brandenburg

Station 8: Gemeinschaft Salzwedel-Siebeneichen e.V. / Sachsen-Anhalt

Station 9: Gemeinschaft Gellersen in Reppenstedt / Niedersachsen

Station 10: Gemeinschaft Hammer-Russee-Demühlen in Kiel / Schleswig-Holstein

Station 11: Gemeinschaft August Woelken e.V. / Hamburg

Station 12: Gemeinschaft Maria-Weber-Weg in Essen / Nordrhein-Westfalen

Bewertungskriterien: Woran werden Siedlungen gemessen?

Luftaufnahme der Siedlung Wolfach im grünen Kinzigtal mit Einfamilienhäusern und bewaldeten Hügeln © Verband Wohneigentum/SG Wolfach

Grundlage der Bewertung sind einheitliche Kriterien, die soziale, ökologische und bauliche Aspekte gleichermaßen berücksichtigen. Im Mittelpunkt stehen nicht Einzelmaßnahmen, sondern die Entwicklung der Siedlung als Ganzes sowie ihr Potenzial für die Zukunft.

 Nachhaltigkeit konkret: Die Kriterien

2028 gehts weiter

Der nächste Bundeswettbewerb findet 2028 statt

2028 geht der Bundeswettbewerb Nachhaltige Siedlungen in die nächste Runde. Gesucht werden erneut Siedlungen, die mit guten Ideen, engagiertem Miteinander und nachhaltigen Lösungen zeigen, wie lebenswertes Wohnen heute und morgen gestaltet werden kann.

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