Bundeswettbewerb Wohneigentum: Siedlungen der Zukunft

Der Bundeswettbewerb des Verbands Wohneigentum zeichnet seit 1952 vorbildliche Eigenheim-Siedlungen und Siedlergemeinschaften in ganz Deutschland aus. Im Fokus stehen soziale und ökologische Resilienz, Klimaschutz, Generationentauglichkeit sowie nachbarschaftliches Engagement. 

© Verband Wohneigentum

Unsere Partner

Projektsteckbrief

Mit dem Bundeswettbewerb Nachhaltige Siedlungen würdigt der Verband Wohneigentum das Engagement von Siedlungsgemeinschaften, die Verantwortung für ihr Wohnumfeld übernehmen. Ausgezeichnet werden Projekte, die ökologisches Handeln, nachbarschaftliches Miteinander und eine zukunftsfähige Gestaltung des Wohnumfeldes erfolgreich miteinander verbinden. Der Wettbewerb schafft Aufmerksamkeit für gute Praxis, fördert den Wissenstransfer und setzt Impulse für eine nachhaltige Entwicklung von Wohnquartieren.

Nachhaltige Siedlungen entstehen dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, Nachbarschaft leben und ihr Wohnumfeld gemeinsam gestalten. Der Bundeswettbewerb macht dieses Engagement sichtbar und zeichnet beispielhafte Projekte aus.

Bundeswettbewerb Wohneigentum

Projektziele

  • Nachhaltige Quartiere fördern
  • Gemeinschaft stärken
  • Gute Beispiele sichtbar machen
  • Ideen weitergeben

 

Projektergebnisse

Der Bundeswettbewerb trägt dazu bei, nachhaltige Entwicklungen in Siedlungsgemeinschaften sichtbar zu machen und gute Beispiele bundesweit bekannt zu machen. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie Klimaschutz, Biodiversität, gemeinschaftliches Engagement und ein attraktives Wohnumfeld erfolgreich miteinander verbunden werden können. Sie dienen als Inspiration für andere Gemeinschaften und stärken den Wissenstransfer innerhalb des Verbands Wohneigentum.

Verband Wohneigentum e. V.

Schirmherrschaft

Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB); für den Wettbewerb 2024: Bundesbauministerin Klara Geywitz.

 

Projektbegleitung

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

 

Kooperationspartner

Siedlungsförderungsverein Hessen e. V.

Gefördert im Rahmen des „Immobilienwirtschaftlichen Dialogs“ des BMWSB/BBSR.

Turnus

  • Alle vier Jahre.
  • Der nächste Bundeswettbewerb Nachhaltige Siedlungen findet 2028 statt.

 

Projektablauf

  • Bewerbung: Siedlergemeinschaften bewerben sich über den Verband.

  • Bereisung: Eine Fachjury besucht die nominierten Orte direkt vor Ort.

  • Auszeichnung: Prämierung der besten Projekte in Berlin.

Cover Heft "Dokumentation Bundeswettbewerb" © Verband Wohneigentum

Dokumentation des 28. Bundeswettbewerbs

Erfahren Sie mehr über Preisträger, Bewertungskriterien, Jury, einzelne Bewertungen und die Geschichte des Bundeswettbewerbs.

Der Wettbewerb startet wieder im Juni 2028.

Peter Wegner: Nachhaltige Siedlungen brauchen starke Gemeinschaften

Peter Wegner © William Veder

Eigenheimsiedlungen sind weit mehr als Wohnorte. Sie sind Orte gelebter Nachbarschaft, des ehrenamtlichen Engagements und gemeinsamer Verantwortung. Für viele Menschen erfüllen die eigenen vier Wände den Wunsch nach Sicherheit, persönlicher Freiheit und einem guten Miteinander. Gerade in Siedlungsgemeinschaften gelingt die Verbindung von individueller Lebensgestaltung und einem starken sozialen Zusammenhalt.

Was starke Gemeinschaften auszeichnet

2028 gehts weiter

Der nächste Bundeswettbewerb findet 2028 statt

2028 geht der Bundeswettbewerb Nachhaltige Siedlungen in die nächste Runde. Gesucht werden erneut Siedlungen, die mit guten Ideen, engagiertem Miteinander und nachhaltigen Lösungen zeigen, wie lebenswertes Wohnen heute und morgen gestaltet werden kann.

Historie: Vom Siedlergedanken zur Zukunftssiedlung

Seit mehr als 70 Jahren zeichnet der Bundeswettbewerb des Verbands Wohneigentum beispielhafte Eigenheim-Siedlungen aus. Was 1952 begann, hat sich gemeinsam mit den Siedlungen, ihren Bewohnerinnen und Bewohnern und den gesellschaftlichen Anforderungen weiterentwickelt. Geblieben ist die Grundidee: Gute Beispiele sichtbar machen, Engagement würdigen und zeigen, wie gemeinschaftliches Wohnen gelingen kann.

So hat sich der Wettbewerb verändert

Bewertungskriterien: Woran werden Siedlungen gemessen?

Luftaufnahme der Siedlung Wolfach im grünen Kinzigtal mit Einfamilienhäusern und bewaldeten Hügeln © Verband Wohneigentum/SG Wolfach

Der Bundeswettbewerb zeichnet Siedlungsgemeinschaften aus, die ihr Wohnumfeld nachhaltig, gemeinschaftlich und zukunftsorientiert gestalten. Grundlage der Bewertung sind einheitliche Kriterien, die soziale, ökologische und bauliche Aspekte gleichermaßen berücksichtigen. Im Mittelpunkt stehen nicht Einzelmaßnahmen, sondern die Entwicklung der Siedlung als Ganzes sowie ihr Potenzial für die Zukunft.

 Nachhaltigkeit konkret: Die Kriterien

Verena Örenbas: Warum der Bundeswettbewerb mehr ist als ein Wettbewerb

© studioline Koblenz Photostudions gmbH

Für eine zukunftsorientierte, resiliente Stadtentwicklung hat die Qualität der Wohnbebauung in Eigenheimsiedlungen und der Umgang mit dem Bestand große Bedeutung. Mit dem bundesweiten Wettbewerb werden Best-Practice-Beispiele ausgezeichnet – aus allen Bundesländern, quer durch die Republik. 

Die Idee hinter dem Wettbewerb 

 

Die Jury: Expertise trifft Praxis

© Verband Wohneigentum
SG August Wölken

Wer beim Bundeswettbewerb ausgezeichnet wird, entscheidet eine unabhängige Fachjury mit unterschiedlichen fachlichen Perspektiven. Sie verbindet fachliche Expertise mit einem Blick für die besonderen Bedingungen und Entwicklungen in den teilnehmenden Siedlungsgemeinschaften.

Welchen Focus setzt die Jury

Auf Bustour: Die Jury bewertet vor Ort

Bevor die Preisträger feststehen, geht es für die Wettbewerbsjury auf große Reise. Mit dem Jurybus besuchten sie die nominierten Siedlungsgemeinschaften in ganz Deutschland, lernten ihre Projekte kennen und kommen mit den Menschen vor Ort ins Gespräch. Diese persönliche Bereisung macht den Bundeswettbewerb einzigartig und sorgt für eine Bewertung, die weit über eingereichte Unterlagen hinausgeht.

Die Jury auf Tour

Daten und Fakten

Seit 1952

Turnus: alle vier Jahre

Auslober: Verband Wohneigentum e. V.

Schirmherrschaft: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)

Fachliche Begleitung: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Teilnehmende: Siedlungsgemeinschaften aus ganz Deutschland

Bewertung: durch eine unabhängige Fachjury vor Ort

Schwerpunkte: Soziales Miteinander, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und generationengerechtes Wohnen

Bewertungskriterien im Wandel: Der Wettbewerb spiegelt seine Zeit

Luft-Wärmepumpe für energieeffizientes Heizen im Garten eines Einfamilienhauses, umgeben von Ziersträuchern © Verband Wohneigentum

Seit 1952 hat sich viel verändert – und mit den Siedlungen auch die Anforderungen an den Bundeswettbewerb. Von Selbsthilfe und Siedlergarten über Energiesparen und Ökologie bis hin zu Klimaanpassung, Barrierefreiheit und sozialer Resilienz: Die Kriterien spiegeln den Wandel der Zeit.

Die Entwicklung der Bewertungskriterien

 

28. Bundeswettbewerb Nachhaltige Siedlungen 2024

Wohneigentum - für Generationen handeln. Resiliente Siedlungen - sozial und ökoligisch

Preisträger 2024: Vorbilder für nachhaltige Siedlungen

Das Motto des Wettbewerbs unter der Schirmherrschaft von Bundesbauministerin Klara Geywitz lautet "Wohneigentum - für Generationen handeln. Resiliente Siedlungen - sozial und ökologisch." Die Preisträger 2024 des Bundeswettbewerb zeigen wie nachhaltige Siedlungsentwicklung in der Praxis gelingt. Dabei überzeugen die Ausgezeichneten mit innovativen Ideen, starkem nachbarschaftlichem Engagement und zukunftsorientierten Lösungen für ihr Wohnumfeld. Sie sind Vorbilder für nachhaltiges Wohnen und machen sichtbar, wie gemeinschaftliches Handeln die Lebensqualität vor Ort nachhaltig stärkt.

Preisverleihung 2024: Ein Abend für die Preisträger

Mit einer feierlichen Preisverleihung in Berlin fand der 28. Bundeswettbewerb seinen Höhepunkt. Vertreterinnen und Vertreter der zwölf Finalisten, Gäste aus Politik und Verband sowie die Jury kamen zusammen, um herausragende Leistungen für nachhaltige Siedlungsentwicklung und gelebte Nachbarschaft zu würdigen.

Cover Heft "Dokumentation Bundeswettbewerb" © Verband Wohneigentum
Dokumentation: Wohneigentum - für Generationen handeln

Die ausführliche Wettbewerbsdokumentation gibt einen umfassenden Einblick in den Bundeswettbewerb. Sie stellt alle teilnehmenden Siedlungsgemeinschaften vor, erläutert die Bewertung der Jury und dokumentiert die ausgezeichneten Projekte mit zahlreichen Bildern und Hintergrundinformationen.

Jurytour 2024: Vor Ort entscheidet sich, was zählt

12 Siedlungen gingen beim 28. Bundeswettbewerb des Verbands Wohneigentum 2024 für ihr jeweiliges Bundesland an den Start. Das Motto des Wettbewerbs unter der Schirmherrschaft von Bundesbauministerin Klara Geywitz lautet "Wohneigentum - für Generationen handeln. Resiliente Siedlungen - sozial und ökologisch."

Bernd Heuer © Chris Zeilfelder
Juryresümee: Siedlungen sind mehr als die Summe ihrer Häuser

Bernd Heuer, Vorsitzender der Jury, fasst die Eindrücke und Erkenntnisse der Jury zusammen. Sein Fazit: Lebendige Gemeinschaften schaffen Räume für Austausch, gegenseitige Unterstützung und gemeinsame Lösungen – und damit wichtige Voraussetzungen für resiliente und lebenswerte Quartiere.

Klara Geywitz: Wohneigentum für Generationen

Bundesbauministerin Klara Geywitz würdigt den Bundeswettbewerb als langjährige Tradition und als Bühne für zukunftsorientierte Eigenheim-Gemeinschaften. Im Mittelpunkt stehen nachhaltiges Wohneigentum, klimaangepasste Siedlungen, altersgerechtes Wohnen und eine lebendige Nachbarschaft.

Die Jury des Bundeswettbewerbs vor einem Banner im Vorgarten © Familienheim und Garten/Lentner
Die Jury 2024: Erfahrung, Expertise und Perspektiven

Für den Bundeswettbewerb 2024 kamen Expertinnen und Experten mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen zusammen. Sie betrachteten die  Siedlungen aus verschiedenen Perspektiven – von energieeffizienten und klimaangepassten Gebäuden über ökologische Gärten und Grünflächen bis zum sozialen Miteinander und zur Barrierereduzierung in Haus und Garten.