Gemeinsam mehr bewegen

Wissen schaffen. Interessen vertreten. Zukunft gestalten.

Projekte für zeitgemäßes Wohnen

Wohnen verändert sich: Energetische Sanierung, klimaresiliente Gärten, altersgerechtes Wohnen und steigende Anforderungen stellen Eigentümerinnen und Eigentümer vor neue Fragen.

Der Verband Wohneigentum greift diese Themen auf, entwickelt praxisnahe Lösungen und verbindet die Erfahrungen seiner Mitglieder mit Fachwissen aus Wissenschaft, Politik und Praxis.

In Projekten, Umfragen und Kooperationen entstehen Wissen, konkrete Angebote und Impulse für zeitgemäßes Wohnen. 

Bundeswettbewerb Nachhaltige Siedlungen: Der Wettbewerb

Mit dem Bundeswettbewerb Nachhaltige Siedlungen würdigt der Verband Wohneigentum das Engagement von Siedlungsgemeinschaften, die Verantwortung für ihr Wohnumfeld übernehmen.

Ausgezeichnet werden Projekte, die ökologisches Handeln, nachbarschaftliches Miteinander und eine zukunftsfähige Gestaltung des Wohnumfeldes erfolgreich miteinander verbinden. Der Wettbewerb schafft Aufmerksamkeit für gute Praxis, fördert den Wissenstransfer und setzt Impulse für eine nachhaltige Entwicklung von Wohnquartieren.

Paar winkt zum Abschied © PantherMedia/ArneTrautmann
Ungenutzter Wohnraum: Teilen, tauschen oder behalten?

Kann Tauschen oder Teilen von wenig genutztem Wohnraum den Wohnraummangel zu lindern? Das hat der gemeinnützige Verband Wohneigentum in einer Online-Befragung untersucht. Das Ergebnis: Es gibt Potenzial – aber auch Vorbehalte. Rund ein Drittel ist offen für eine effizientere Nutzung des eigenen Wohnraums.

Starke Zusammenarbeit mit starken Partnern

Der Verband Wohneigentum bringt Fachwissen, Praxiserfahrung und starke Partner zusammen, um konkrete Lösungen für die Herausforderungen rund um Haus, Wohnung, Garten und Nachbarschaft zu entwickeln.

Wir initiieren und begleiten Projekte, bringen unsere Expertise und schaffen gemeinsam mit unseren Partnern neue Angebote für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer. 

Unsere Kooperationen umfassen Themen wie Verbraucherschutz, Baufragen, Einbruchschutz, altersgerechtes Wohnen, Garten, Klimaanpassung und nachhaltige Entwicklung.

Unsere Partner 

Der Verband Wohneigentum ist offen für neue Kooperationen und gemeinsame Projekte. Sie haben eine Idee, bringen besondere Expertise mit oder möchten gemeinsam mit uns ein Thema rund um Wohneigentum voranbringen?

Wir freuen uns auf den Austausch.

Kontakt aufnehmen per Mail

© Deutsche Energieagentur GmbH

Mit dem Gebäudeforum klimaneutral stellt die Deutsche Energie-Agentur (dena) eine zentrale Plattform für qualitätsgesicherte Informationen rund um energieeffizientes und klimafreundliches Bauen sowie Sanieren bereit und bietet ein sehr umfassendes Serviceangebot für Expertinnen sowie Experten, alles gebündelt an einer zentralen Anlaufstelle.

Der Verband Wohneigentum ist im Soundingboard und unterstützt bei der Erstellung von Vorgehen zum Thema WEG Sanierungen. 

Verena und Anna Video 

Gebäudeforum Klimaneutral

 

Das europäische Projekt "LIFE Renew It" , gestartet im Januar 2026, probiert  Ausprobiert Modelle, in denen Bewohner und Bewohnerinnen von Quartieren und Siedlungen ihre Häuser gemeinschaftlich energetisch sanieren. Die Siedlungsgemeinschaft "Neue Heimstatt e.V." aus dem Berliner Landesverband des Verbands Wohneigentum ist dabei.

Über die nächsten 30 Monate wird das Projekt Modelle zur gemeinschaftlichen Eigenleistung bei Sanierungen in Wohnvierteln mehrerer EU-Länder testen, darunter Frankreich (Besançon), Spanien (Centelles und Getafe) und Deutschland (Berlin). Dabei werden die Bewohner und Bewohnerinnen aktiv in die Modernisierung ihrer Häuser eingebunden, um tiefgreifende Sanierungen erschwinglicher, inklusiver und sozial verankert zu gestalten. In Europa leben rund 34 Millionen Menschen in Haushalten, die von Energiearmut betroffen sind. 

Getragen wird das Projekt von einem Zusammenschluss, der aus 18 Partnern aus 5 EU-Ländern besteht; darunter sind Kommunen, soziale Wohnungsbaugesellschaften, kleine und mittlere Bauunternehmen, Ausbildungsstätten oder zivilgesellschaftliche Initiativen. Auch der Verband Wohneigentum ist über seinen Landesverband Berlin mit an Bord.

LIFE Renew It

© BAGSO

Als Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), die auch den Deutschen Seniorentag veranstaltet, engagiert sich der gemeinnützige Verband Wohneigentum regelmäßig bei der bundesweiten Veranstaltung. Mit Vorträgen und einem Messestand informiert und berät der Verband rund um das Wohnen und Gärtnern in der zweiten Lebenshälfte. 

Beim Deutschen Seniorentag 2025 in Mannheim veranstaltete der Verband Wohneigentum gemeinsam mit ver.di zudem eine Podiumsdiskussion zum Thema Wohnungstausch und der Frage, wie wenig genutzter Wohnraum besser genutzt werden kann. 

Der Deutsche Seniorentag bietet eine wichtige Plattform, Expertise zum selbstbestimmten Wohnen im Alter einzubringen und mit Besucherinnen und Besuchern sowie Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Deutscher Seniorentag 2025

Als Kooperationspartner der bundesweiten Aktionswoche „Torffrei gärtnern!“ engagiert sich der Verband Wohneigentum gemeinsam mit weiteren Organisationen für nachhaltiges Gärtnern. Die Initiative des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) informiert über die Bedeutung torffreier Erden und Substrate für den Schutz von Mooren, Klima und Artenvielfalt. 

Mit seiner unabhängigen Gartenberatung vermittelt der Verband Wohneigentum praxisnahes Wissen und unterstützt Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Umstellung auf torffreies Gärtnern. Die Aktionswoche bietet eine wichtige Plattform, dieses Wissen zu verbreiten und für einen bewussteren Umgang mit natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren.

 Aktionswoche „Torffrei gärtnern!“ 

Der Verband Wohneigentum setzt sich für eine faire Grundsteuer und eine Überprüfung der neuen Bewertungsmodelle ein. Mit der Aktion „Kann ich mir nicht leisten – neue Grundsteuer“ können Verbraucher und Verbraucherinnen ihrem Unmut politisch Gehör verschaffen. 

Grundsteuerkarte

 

Als Mitglied des K-EINBRUCH-Netzwerks klärt der gemeinnützige Verband Wohneigentum gemeinsam mit der Polizei und weiteren Partnern über wirksamen Einbruchschutz auf. Die Initiative trägt dazu bei, Informationen und Empfehlungen zum Schutz von Häusern und Wohnungen in der Bevölkerung bekannt zu machen. 

In Kooperation mit der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes gibt der Verband Wohneigentum zudem eine eigene Informationsbroschüre mit praktischen Informationen und Tipps zum Einbruchschutz heraus. Damit unterstützt der Verband Eigentümerinnen und Eigentümer dabei, Schwachstellen am eigenen Zuhause zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen umzusetzen.

Broschüre “So schützen Sie Ihr Haus gegen Einbruch”

K-EINBRUCH

 

© Bund der Versicherten

Als Medienpartner des Bundes der Versicherten (BdV) verbindet der Verband Wohneigentum seine Expertise rund um Haus und Wohnen mit dessen unabhängiger Verbraucherinformation zu Versicherungen. 

Der gemeinnützige Verband Wohneigentum informiert seine Mitglieder über wichtige Wohnthemen wie Asbest, Schimmel und den sicheren Erhalt des eigenen Zuhauses. 

Der BdV wiederum vermittelt Wissen über Versicherungen und zeigt auf, welcher Versicherungsschutz für Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer sinnvoll sein kann. Auch bei der Woche des Wohneigentums hat sich der BdV als fachkundiger Referent eingebracht und unterstützt damit den Austausch über wichtige Fragen rund um das eigene Zuhause. 

Bundes der Versicherten

Woche des Wohneigentums 

Der Verband Wohneigentum unterstützt den Deutschland summt!-Pflanzwettbewerb der Stiftung für Mensch und Umwelt und wirbt für mehr biologische Vielfalt im Garten. Der bundesweite Wettbewerb lädt dazu ein, Gärten, Balkone, Höfe oder andere Flächen in blühende und insektenfreundliche Lebensräume zu verwandeln. 

Im Mittelpunkt stehen naturnahe Pflanzungen, die Wildbienen, Hummeln und anderen Bestäubern Nahrung und Lebensräume bieten. Damit verbindet der Wettbewerb praktisches Gärtnern mit dem Engagement für Artenvielfalt und einen lebenswerten Lebensraum. 

Der Verband Wohneigentum bringt seine Expertise für naturnahes Gärtnern ein und ermutigt Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer, selbst aktiv zu werden – denn auch kleine Flächen können einen Beitrag zur biologischen Vielfalt leisten.

Deutschland summt

© Bundesamt Umwelt/KNBau

Die Kommission Nachhaltiges Bauen am Umweltbundesamt (KNBau) ist ein 15-köpfiges Expertengremium, das das Umweltbundesamt zu Fragen des nachhaltigen Bauens berät. Ziel ist es, ökologische, gesundheitliche und klimapolitische Aspekte des Bauens zusammenzudenken und daraus Vorschläge für Forschungsbedarf, gesetzliche Instrumente und Nachhaltigkeitspotenziale zu entwickeln.

Peter Wegner vertritt den Verband Wohneigentum als berufenes Mitglied. Die aktuelle, seit März 2026 laufende vierte Berufungsperiode steht unter der Leitfrage, wie nachhaltiges Bauen zum Standard werden kann. Die weiteren 14 Mitglieder kommen unter anderem aus Hochschulen, Bauverbänden, Kommunen und Fachinstituten wie der DGNB und dem Institut Wohnen und Umwelt.

Für den Verband Wohneigentum bietet die Mitarbeit die Möglichkeit, die Perspektive selbstnutzender Eigentümerinnen und Eigentümer direkt in die fachpolitische Beratung auf Bundesebene einzubringen – und nicht erst im Nachgang zu Studien oder Empfehlungen Stellung zu nehmen.

Zuletzt veröffentlichte die Kommission zu Flüchtlingsunterkünften, zirkulärem Bauen und Ressourcenschonung Positionen. 

Kommission Nachhaltiges Bauen 

Als Impulsgeber für eine bedarfsgerechtere Wohnraumnutzung war der Verband Wohneigentum zum Parlamentarischen Frühstück des Deutsch-Französischen Zukunftswerks im Deutschen Bundestag eingeladen. Die überparteiliche Dialogplattform – ein Projekt des Potsdamer Forschungsinstituts für Nachhaltigkeit (RIFS) im Auftrag der deutschen und französischen Regierung – hatte mit Unterstützung des Büros von Kassem Taher Saleh (Bündnis 90/Die Grünen), Obmann im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen, zum fachlichen Austausch mit deutschen und französischen Expert*innen geladen.

Bundesgeschäftsführerin Verena Örenbas stellte dabei die Ergebnisse der verbandseigenen Eigentümer*innen-Befragung vor: Etwa ein Viertel der selbstnutzenden Eigentümer empfindet die eigene Wohnfläche als zu groß, rund ein Drittel kann sich grundsätzlich vorstellen, Wohnraum zu teilen oder zu vermieten. Woran es meist scheitert, sind bauliche Hürden, rechtliche Unsicherheit beim Kündigungsschutz und fehlende Beratung – nicht der fehlende Wille.

Aus Sicht des Verbands Wohneigentum liegt hier ein enormes, bislang ungenutztes Potenzial für zusätzlichen Wohnraum, ganz ohne Neubau und Flächenversiegelung. Für die Bundespolitik hat der Verband deshalb acht konkrete Handlungsfelder formuliert – von gezielten Förderprogrammen für Umbauten über vereinfachte Genehmigungsverfahren bis zu mehr Rechtssicherheit im Mietrecht. So kann Wohnraumsuffizienz im Bestand freiwillig gelingen, statt über das Ordnungsrecht erzwungen zu werden.
 

© Öko-Institut

Ist das eigene Haus für eine Wärmepumpe geeignet – und können Eigentümerinnen und Eigentümer das selbst herausfinden? Dieser Frage geht das Forschungsprojekt „Wärmepumpe? Kann ich!“ nach. Das von co2online koordinierte Projekt wird gemeinsam mit dem Öko-Institut und dem ifeu durchgeführt und wissenschaftlich begleitet. Verena Örenbas, Bundesgeschäftsführerin Verband Wohneigentum, bringt die Perspektive der selbstnutzenden Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer für den Verband Wohneigentum im Fachbeirat ein.

Wärmepumpe? Kann ich!

 

© Initiative klimaneutrales Deutschland

Die Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND) ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die sich für eine faktenbasierte und parteiübergreifende Debatte über Klimaneutralität und Energiewende einsetzt. Der Verband Wohneigentum unterstützt die IKND inhaltlich und als Gesprächspartner, ist jedoch kein Mitglied oder formeller Träger der Initiative. Bei Studien und Veranstaltungen zur Energiewende im Eigenheim bringt der Verband regelmäßig die Perspektive selbstnutzender Wohneigentümerinnen und Wohneigentümer ein – etwa bei Pressekonferenzen. Die Woche des Wohneigentums des Verbands unterstützt die IKND inhaltlich mit Vorträgen. Gemeinsam werden dabei Themen wie Photovoltaik, Wärmepumpen, E-Mobilität und die Rahmenbedingungen für private Investitionen in den Blick genommen. Die Zusammenarbeit bietet dem Verband unter anderem die Möglichkeit, seine Forderungen nach verlässlicher Förderung, weniger Bürokratie und guten Rahmenbedingungen für die Energiewende im Eigenheim noch breiter in die öffentliche Debatte einzubringen.

Initiative Klimaneutrales Deutschland 

© ISE Frauenhofer

Wie lässt sich der Einbau von Wärmepumpen vereinfachen und beschleunigen? Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Forschungsprojekt WESPE – „Wärmepumpen-Einbau schneller, produktiver und effizienter“ untersucht die gesamte Prozesskette von der Beratung über Planung und Installation bis zum Service. Bundesgeschäftsführerin Verena Örenbas begleitet das Projekt für den Verband Wohneigentum im Fachbeirat.

WESPE - Wärmepumpen schneller und effizeinter bauen

© Grüne Liga

Gemeinsam mit der GRÜNEN LIGA, Architects for Future und weiteren Organisationen hat sich der Verband Wohneigentum damit beschäftigt, wie vorhandener Wohnraum besser genutzt werden kann. Entstanden ist unter anderem das Positionspapier „Wohnraum im Bestand mobilisieren – Eigentümer*innen unterstützen“. Zudem hat der Verband an der Handreichung der GRÜNEN LIGA zu Untermiete, Umbau und gemeinschaftlichem Wohnen fachlich mitgewirkt.


Wie geht es weiter? Anregungen und Tipps für Untermiete, Umbau und gemeinschaftliches Wohnen

Positionspapier Wohnraummobilisierung (pdf)

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