Die Umfrage "Staatliche Förderung für Eigentümer: Unterstützung oder Frust?" erfasst systematisch, wie Förderprogramme in der Praxis wahrgenommen und genutzt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob die Förderlandschaft aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger passgenau ausgestaltet ist und ihre politischen Ziele erreicht.
Daten für wirksame Förderpolitik
"Für eine evidenzbasierte Politikgestaltung ist es entscheidend zu verstehen, wie Förderinstrumente tatsächlich genutzt werden und welche Erfahrungen Menschen mit ihnen machen", sagt Peter Wegner, Präsident des Verbands Wohneigentum. "Die Ergebnisse unserer Befragung sollen einen Beitrag dazu leisten, Förderprogramme künftig noch zielgerichteter und wirksamer auszugestalten."
Anders als viele bisherige Untersuchungen konzentriert sich die Umfrage nicht nur auf Bekanntheit oder grundsätzliche Investitionsabsichten, sondern vor allem auf die praktische Anwendbarkeit von Förderprogrammen. Gefragt wird unter anderem:
Wie viel Zeit und Aufwand die Beantragung von Fördermitteln verursacht.
Ob Förderbedingungen und Zuständigkeiten verständlich und nachvollziehbar sind.
Wie Menschen mit geringerer digitaler Erfahrung die Antragstellung bewältigen.
Welche Auswirkungen kurzfristige Programmänderungen oder Förderstopps auf Investitionsentscheidungen haben.
Ob Förderprogramme Vertrauen schaffen oder Verunsicherung auslösen.
Welche Rolle Förderungen bei der Entscheidung für Sanierungen, Modernisierungen oder andere Investitionen spielen.
Ob Fördervoraussetzungen Investitionen erleichtern oder zusätzliche Kosten verursachen.
Welche Verbesserungen sich Eigentümerinnen und Eigentümer wünschen.
Darüber hinaus soll die Befragung Aufschluss darüber geben, warum manche Programme nur begrenzt genutzt werden, ob Regelungen wie das Vorzeitigkeitsverbot ausreichend bekannt sind und wie die Übersichtlichkeit der Förderlandschaft bewertet wird.
Ergebnisse werden im Herbst 2026 veröffentlicht
Die Ergebnisse werden im Herbst 2026 veröffentlicht und fließen in die politische Arbeit des Verbands Wohneigentum ein. Sie sollen Politik, Ministerien und Fördergebern wichtige Hinweise liefern, wie bestehende Förderinstrumente weiterentwickelt werden können, damit sie die Menschen besser erreichen und ihre angestrebte Wirkung entfalten.
Die Umfrage richtet sich an alle, die in den vergangenen Jahren eine Immobilieninvestition geplant oder umgesetzt haben - unabhängig davon, ob das Vorhaben letztlich realisiert wurde.
Das Wichtigste in Kürze:
Online-Befragung "Unterstützung oder Frust? Staatliche Förderung für Eigentümer"
Dauer: ca. 15 Minuten
Anonyme Teilnahme, keine Speicherung personenbezogener Daten
Ziel: Erkenntnisse zur Wirksamkeit, Praktikabilität und Zielgenauigkeit staatlicher Förderprogramme
Veröffentlichung der Ergebnisse im Herbst 2026
Laufzeit der Umfrage: bis 31. August 2026
Pressekontakt
Anna Florenske
Pressesprecherin Verband Wohneigentum e.V.
0228 60468-20
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presse@wohneigentum-bund.de
Über den Verband Wohneigentum
Mit mehr als 300.000 Mitgliedsfamilien ist der Verband Wohneigentum der größte gemeinnützige Verband für Menschen, die in ihrem eigenen Haus oder ihrer eigenen Wohnung leben. Als unabhängiger Verbraucherschutzverband berät er rund um Haus, Wohnung und Garten und vertritt die Interessen selbstnutzender Eigentümerinnen und Eigentümer in der Politik. Der Verband ist in 16 Landesverbänden und mehreren tausend Vereinen vor Ort organisiert.